Neue Mangelstraße für die Wäscherei

Montag, 16. März 2020, 08:38 Uhr
Seit 1995 versah die Mangelstraße der Wäscherei im Nordhäuser Südharz Klinikum ihren Dienst. Nun, "in die Jahre gekommen”, verbunden mit einem sich weiter erhöhenden Instandhaltungsaufwand, wurde das komplexe System aus Mangel sowie den Eingabe- und Faltmaschinen ausgetauscht. Vollzogen wurde dieser Austausch vom 28. Februar bis zum 1. März.

"Die neue Mangelstraße wiegt insgesamt 18 Tonnen, sie ist zwölf Meter lang und 4,8 Meter breit. Ihr schwerstes Teil wiegt allein sechs Tonnen. Hatten wir in der alten Mangelstraße drei Walzen zur Verfügung, so wird die gleiche Leistung in dem neuen Teil von zwei Walzen erbracht. Gleichzeitig können wir jährlich rund 20.000 Euro Dampfkosten einsparen”, berichtet der Leiter der Wäscherei, Dieter Fuhrmann.

Klinikum-Geschäftsführer Guido Hage dankt an dieser Stelle allen Mitarbeitern, die an dieser nicht alltäglichen “Umtauschaktion” beteiligt waren und verweist auf die Tatsache, dass die Strategie des Südharz Klinikums, möglichst alle Dienstleistungen im eigenen Haus vorzuhalten, sich bewährt habe. "Ob nun ein eigener Reinigungsdienst, das Verwenden regionaler Produkte in unserer Küche oder eine eigene Wäscherei - all das verschafft unserem Haus mehr Flexibilität und schont darüber hinaus die Umwelt. In den Jahren bis 1995, in der das Klinikum über eine fremde Wäscherei versorgt wurde, musste zum Beispiel täglich ein 10-Tonner-Lkw nach Sondershausen und zurück fahren.”

In der Wäscherei des Nordhäuser Südharz Klinikums werden täglich fünf Tonnen Wäsche gewaschen, zwei Tonnen davon durchlaufen die Mangelstraße. Das sind zum Beispiel 400 OP-Tücher oder 2.000 Stück Bettwäsche. Die Investition in die moderne Mangelstraße belief sich auf knapp eine halbe Million Euro.
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