Großer Besucherandrang beim 7. Nordhäuser Anti-Dekubitus- und Wundsymposium

Mittwoch, 27. November 2019, 14:28 Uhr
Unsere Wundmanager Mona Eisenschmidt und Mario Gießler (Foto: SHK) Am dritten Donnerstag im November ist der weltweite Antidekubitus-Tag. Aus diesem Anlass fand am 22. November 2019 das 7. Nordhäuser Anti-Dekubitus- und Wundsymposium in der Kantine des Südharz Klinikums Nordhausen statt. Die Teilnahme am Symposium war mit 170 Anwesenden so hoch wie noch nie.

Bereits zum 7. Mal organisierte das Wund- und Überleitungsmanagement des Klinikums das Symposium und lud dazu umliegende Arztpraxen, Pflege- und Seniorenheime sowie ambulante Pflegedienste zu einer kostenfreien Fortbildung ein. Das Wundsymposium soll allen an der Versorgung von Menschen mit chronischen Wunden Beteiligten eine Plattform bieten und zum regen Austausch unter den verschiedenen Berufsgruppen führen. Der Erfolg des Symposiums zeigt sich auch in den steigenden Besucherzahlen.

Das Klinikum begrüßte an diesem Tag verschiedene interne und externe Referentinnen und Referenten: Einleitend sprach der Wundmanager des Klinikums, Mario Gießler, ausführlich zum Thema Dekubitus. Heidi Streller (Pflegetherapeutin Wunde I.C.W.) erklärte als Leitung des Wundmanagements des Herzzentrums Leipzig die Infektionsprophylaxe durch Patientenschulungen sowie die Herausforderungen und Chancen für Kunstherzpatienten.
Im dritten Vortrag referierte die hausinterne Wundmanagerin Mona Eisenschmidt über interessante Fälle der Wundversorgung und erläuterte die Versorgung eines Dekubitus der Kategorie 4 sowie eines Ulcus cruris venosum. Zum Abschluss sprach die Fachärztin für Allgemeine Chirurgie und Wundexpertin Astrid Erhardt (BG Klinikum Bergmannstrost Halle gGmbH) über Verbrennungswunden. Sie gab dabei Einblicke in die Versorgung von Brandverletzten.
Abgerundet wurde die Veranstaltung durch eine Fotobox, die in den Pausen die Stimmung auflockerte, sowie eine Industrieausstellung, in der verschiedene Möglichkeiten der Wundversorgung vorgestellt wurden. Die Gäste wurden durch ein buntes Buffet verwöhnt, organisiert durch das Küchenteam des Klinikums.

Das Wund- und Überleitungsmanagement des Klinikums bedankt sich bei allen an der Versorgung beteiligten Fachschaften und Kolleginnen und Kollegen aus dem Klinikum. In diesem Jahr wurden über 1500 Patientinnen und Patienten in enger interprofessioneller Zusammenarbeit mit den Bereichen der ambulanten Versorgung in die Häuslichkeit übergeleitet. Diese Versorgungsqualität im Landkreis ist etwas Besonderes und wird über die Landesgrenzen hinaus gelobt. Im kommenden Jahr wird es beispielsweise auf dem Deutschen Wundkongress in Bremen eine Session zur interdisziplinären Zusammenarbeit, moderiert durch das Wund- und Überleitungsmanagement des Südharz Klinikums, geben.

Außerdem bedanken wir uns für die rege Teilnahme am Symposium und die Unterstützung bei der Organisation und freuen uns auf das 8. Nordhäuser Anti-Dekubitus- und Wundsymposium im November 2020.


Mona Eisenschmidt und Mario Gießler
Zentrales Dekubitus- und Wundmanagement


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