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Kliniken

Nuklearmedizin

Philosophie

Im Mittelpunkt der Erbringung diagnostischer und therapeutischer Leistungen in unserer neu errichteten Klinik für Nuklearmedizin steht der Nutzen für den Patienten.

Die Nuklearmedizin wird geprägt durch den Gedanken, dass eine Frühdiagnostik in erster Linie über die Erfassung funktioneller Vorgänge im Organismus möglich ist. So entsteht jederlei Erkrankung zunächst im funktionellen Bereich, erst teils wesentlich später kommt es zu baulichen strukturellen Veränderungen. Deshalb steht in unserer in 2016 neu eröffneten und wesentlich größeren Abteilung die Fusionsdiagnostik, also die funktionelle und gleichzeitig bauliche/strukturelle Abbildung des Körpers, im Vordergrund. Zudem erlaubt es auch unsere Ausstattung, wesentlich genauere Einblicke in diese Stoffwechselprozesse zu erlangen. Insbesondere unsere modernen PET/CT- und SPECT/CT-Geräte sind dank großzügiger Software-Ausstattung in der Lage, den uns zuweisenden Fachbereichen wie zum Beispiel der Onkologie weitreichende und genaue Aussagen zum Stand einer Tumorerkrankung oder auch zum Ansprechen des Tumors auf eine Chemo- und/oder Strahlentherapie zu treffen. Auch die notwendige Genehmigung der Kassenärztlichen Vereinigung Thüringen zur Erbringung der Leistungen am PET/CT liegt vor.

Um unsere Qualität aufrecht zu erhalten, werden wir unter Anderem auch regelmäßig von der Ärztlichen Stelle Nuklearmedizin bei der Landesärztekammer Thüringen geprüft. Die letzte dieser Untersuchungen fand Ende 2018 statt und attestierte uns die geforderte Qualität in Fach, Technik und Strahlenschutz. Zudem haben wir einen Vertrag über eine fachliche Kooperation mit der Klinik für Nuklearmedizin am Universitätsklinikum Frankfurt/Main (Direktor: Prof. Dr. F. Grünwald) abgeschlossen, um auch auf diese Weise im stetigen fachlichen Austausch den Erfordernissen neuer Verfahren und Leitlinien gerecht zu werden.

Unsere vorhandene und modern eingerichtete Therapie-Station zur Behandlung von vor allem gut- und bösartigen Schilddrüsen-Erkrankungen wird natürlich unverändert weitergeführt. Hier wird demnächst ein neues Verfahren, die Lutetium-PSMA-Therapie beim fortgeschrittenen Prostata-Karzinom, teilstationär angeboten.

Strahlenbelastung: Fragen Sie uns! Wir sind bestrebt, die Belastung durch die einzelnen Untersuchungen bewusst zu kontrollieren und weit unter den gesetzlich vorgeschriebenen Referenzwerten zu halten. Grundsätzlich ist die Belastung durch die verwendeten sogenannten radioaktiven Isotope vergleichbar mit anderen strahlengebundenen Untersuchungen (Stichwort Röntgen), sie wird jedoch von uns soweit als möglich weiter reduziert. Sie als Patient können davon ausgehen, dass für Sie und durch Sie keine unzumutbare Belastung für dritte Personen entsteht.