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Neues aus dem Klinikum

Wundexperten von NAH und FERN

Dienstag, 01. Juli 2014, 09:15 Uhr
Robert Zimmer/Onkologischer Fachpfleger Uniklinikum Erlangen (Foto: Anne Hagedorn / SHK) Robert Zimmer/Onkologischer Fachpfleger Uniklinikum Erlangen (Foto: Anne Hagedorn / SHK)
Das Südharz Klinikum Nordhausen war am 27.6.2014 und am 28.6.14 Gastgeber für zwei Fachweiterbildungen für Wundexperten I.C.W. Am 27.6.14 hieß das Thema der Veranstaltung
"Wundversorgung bei Palliativpatienten". Als Referent durften wir Herr Robert Zimmer begrüßen.
Robert Zimmer, onkologischer Fachpfleger am Uniklinikum Erlangen, ist seit Jahren ausgewiesener Fachexperte im Bereich Wundversorgung. Er veranschaulichte den 25 TeilnehmerInnen aus ganz
Deutschland die Herausforderungen und Möglichkeiten in der Wundversorgung schwerstkranker Menschen. Das erlernte und aufgefrischte Wissen wurde praxisnah in die Tat umgesetzt und im Workshop von den TeilnehmerInnen selbst ausprobiert.

Am Sonnabend galt es dann beim "Update Wundauflagen" den Überblick über die schier endlose
Zahl an Verbandstoffen zu behalten. Zu diesem Thema durften wir ebenfalls Herr Robert Zimmer begrüßen, der auch hier mit seiner authentischen Art und Liebe zur individuellen, patientenoriertierten Wundversorgung überzeugte. Insgesamt 24 WundexpertInnen aus der Region und den umliegenden Bundesländern waren im Seminarraum des Klinikums zusammengekommen. Im gemeinsamen Austausch wurden Behandlungsstrategien und Versorgungsprobleme besprochen.
Am Ende des Tages waren sich alle Beteiligten einig, dass nur im gemeinsamen Austausch aller
Fachschaften eine patientenorientierte Versorgungsstrategie erarbeitet werden kann und chronische Wunden dauerhaft abheilen. Für die Betroffenen bedeutet eine professionelle Wundversorgung nicht nur die Linderung von Schmerzen sondern der Gewinn von mehr Lebensqualität.

Besonderer Dank gilt dem Team der Küche des Südharz Klinikums für die hervorragende kulinarische Begleitung der Kurse. Ein weiterer Dank geht an Frau Bertram (Coloplast) die uns bei der Organisation unterstützte. Wir freuen uns sehr über das postive Feedback und darauf, auch im nächsten Jahr den WundexpertInnen aus der Region attraktive Möglichkeiten zur Re-Zertifizierung bieten zu können.

(Mario Gießler/Wundmanagement)