Facebook Instagram You Tube LinkedIn
Neues aus dem Klinikum

Die Patientenveranstaltung zum Thema "Grauer Star" zählte über 120 Interessierte

Donnerstag, 04. Juni 2015, 15:18 Uhr
Auge (Foto: fotolia / SHK) Auge (Foto: fotolia / SHK) Chefarzt der Klinik für Augenheilkunde Dr. med. Scharf sprach gestern über die Diagnose und Therapie bei der Trübung der Augenlinse.

Die Operation der getrübten Augenlinse, im Volksmund auch als „Graue Star-OP“ bekannt, ist in Deutschland eine der am häufigsten durchgeführten Operationen. Zunehmendes Lebensalter, gesteigerte Ansprüche an die Lebensqualität haben bei gleichzeitiger deutlicher Verbesserung der OP-Techniken zu dieser Entwicklung geführt. Waren die früheren OP Techniken mit einem deutlichen Risiko für den Patienten verbunden, so sind die heutigen Methoden erfreulicherweise extrem sicher. Die modernen OP-Methoden haben die Belastungen für den Patienten signifikant vermindert (Stichwort Kleinschnitt-Technik). Die erforderliche postoperative Schonungsphase und die Einschränkungen sind auf ein Minimum reduziert. Gleichzeitig sind auch die Betäubungsmethoden wesentlich verbessert worden, so dass heutzutage eine Graue Star-OP für den Patienten in der Regel völlig schmerzfrei abläuft. „Dicke Spritzen hinter das Auge“ sind heute nicht mehr erforderlich. Die Operation gleicht eher einem Friseurbesuch, denn einem heroischen Eingriff. Demzufolge kann die OP bei unkritischen Ausgangsbedingen in vielen Fällen sogar ambulant durchgeführt werden und der Pat ist für normale Tätigkeiten schnell wieder einsatzbereit. In kürzester Zeit ist bei regelrechter Indikationsstellung eine deutliche Verbesserung der Sehleistung und damit eine erhebliche Verbesserung der Lebensqualität möglich.

Der nächste Patientenvortrag findet am 01.07.2015 in bewährter Weise in der Kantine des Südharz Klinikums statt.