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Neues aus dem Klinikum

Ambulante Vorteile

Freitag, 15. Februar 2008, 13:33 Uhr
Hugo Myler wohnt in Steinrode, im benachbarten Landkreis Eichsfeld. Im Dezember vergangenen Jahres wurde dem 57jährigen ein neues Kniegelenk implantiert. Herr Myler jedoch wollte nach gelungener Operation nicht in die stationäre Rehabilitation, familiäre Gründe machten das für ihn unmöglich.

Pflege (Foto: shk) Pflege (Foto: shk)

Für das Südharz-Krankenhaus in Nordhausen überhaupt kein Problem. Hier wird seit dem vergangenen Jahr die ambulante Rehabilitation angeboten. Und das mit wachsendem Erfolg. Im zurückliegenden Jahr registrierten der Chef des „Zentrums für Rehabilitation und Physiotherapie“, Dr. med. Andreas Wagner und seine Mitarbeiter rund 1.000 Reha-Einheiten bei Patienten der Berufsgenossenschaften und privaten Patienten. Seit Oktober wird die ambulante Rehabilitation auch als Kassenleistung angeboten, für diesen Zeitraum schlagen 500 Reha-Einheiten zu Buche.

Zu einer ambulanten Rehabilitation lassen sich nicht nur immer mehr Patienten des Südharz-Krankenhauses überzeugen, auch die Kliniken in Bleicherode und Sondershausen empfehlen ihren Patienten nach einer OP an Gelenken oder Wirbelsäule die ambulante Weiterbehandlung. Bis zu einem Umkreis von 30 Kilometer können Patienten diesen außergewöhnlichen Service in Anspruch nehmen, ein eigener Fahrdienst des Südharz-Krankenhauses holt die Frauen und Männer zu Hause ab und fährt sie nach der Reha-Einheit wieder zurück.

Dieses Angebot hat letztlich auch Hugo Myler überzeugt. Er wird täglich um 9.30 Uhr abgeholt, eine Stunde später ist der Beginn der Reha. Die tägliche Behandlungszeit beträgt im Fall von Herrn Myler durchschnittlich vier Stunden und mal pro Woche schließt sich eine Dialyse an. Danach geht es zurück und Herr Myler kann sich – so gut es geht - um seine Familie kümmern. Die ambulante Rehabilitation im Südharz-Krankenhaus wird er auf jeden Fall weiter empfehlen, auch wegen der fast familiären Atmosphäre und der kompetenten Behandlung seiner Beschwerden – von der Diagnose bis hin zur jetzigen Rehabilitation.