Neues aus dem Klinikum
Gerecht geteilt
Dienstag, 17. Januar 2012, 15:30 Uhr
Zwei Fördervereine können sich über eine Zuwendung von je 3.300 Euro vom Südharz-Krankenhaus Nordhausen freuen. Es ist zum einen der Verein “Schattenkinder Südharz e. V. - Förderverein der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie der Südharz-Krankenhaus Nordhausen gGmbH” sowie der Förderverein “Park Hohenrode” e. V. Das Südharz-Krankenhaus ist hier eigentlich nur der Weiterleiter des Geldes, dessen eigentlicher Absender der inszwischen liquidierte Palliativ-Förderverein ist. Dieser Verein hatte sich mit der Umwidmung der Palliativ-Medizin im Krankenhaus aufgelöst. Die verbleibenden Gelder, rund 6.600 Euro, stehen laut Satzung des Vereins dem Südharz-Krankenhaus für gemeinnützige Zwecke zur Verfügung.
Die Adressaten der insgesamt 6.600 Euro sind bewusst ausgewählt worden, wollen doch sowohl das Krankenhaus als auch die beiden Fördervereine künftig zusammenarbeiten. Noch in diesem Jahr wird in die Umzäunung des Krankenhauses ein Tor eingebaut, sodass es dann einen direkten Zugang vom Gelände des Südharz-Krankenhauses zum Park gibt. Die jungen und jüngsten Patienten des Südharz-Krankenhauses haben dann die Möglichkeit - im Rahmen ihrer jeweiligen Therapie - den Park zu nutzen, ihn zu erkunden, Sauerstoff zu tanken und sich an verschiedenen Projekten beteiligen.
Der Förderverein “Park Hohenrode” e. V. und der Förderverein “Schattenkinder Südharz e. V.” werden in den nächsten Tagen und Wochen ein gemeinsames Konzept erarbeiten, um die Kinder an den Park heranzuführen. Erste Grundzüge sind die Etablierung von kulturellen Veranstaltungen wie Schattentheater, ein Gedenklauf, Märchenspiele, ein Ostermarkt und vieles mehr. Zwischen dem Park und den Kindern, die vom “Schattenkinder Südharz e.V.” betreut werden, soll eine langfristige Symbiose entstehen. Angesprochen werden nicht nur die Kinder und Jugendlichen, die im Südharz-Krankenhaus behandelt werden, sondern auch Kinder und Jugendliche aus Familien mit einem komplizierten sozialen Umfeld.
Die 6.600 Euro aus der Liquidation des einstigen Palliativ-Fördervereins sind letztlich in den künftigen Projekten mehr als sinnvoll angelegt.