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Neues aus dem Klinikum

Neue Anlage zur Bettenaufbereitung

Freitag, 12. Februar 2021, 13:30 Uhr
 Neue Anlage zur Bettenaufbereitung (Foto: SHK) Im Klinikum laufen die Vorbereitungen für den Einbau einer neuen Anlage zur Bettenaufbereitung auf vollen Touren. “Wir müssen nicht nur die beiden Wasch- und Desinfektionsstraßen austauschen, sondern auch die beiden Kammern für die Dampf-Desinfektion der Matratzen und des Bettzeuges”, berichtet Bernd Schimmel, der Technikleiter des Klinikums.

Unser Klinikum ist eines der wenigen Krankenhäuser, das die Aufbereitung der Betten in eigener Regie maschinell realisiert. Und das seit rund drei Jahrzehnten. “Unsere Erfahrungen haben gezeigt, dass es nicht möglich ist, manuell ein komplettes Bett in einem vernünftigen Zeitfenster zu desinfizieren”, sagt Klinik-Geschäftsführer Guido Hage und verweist auf den Umstand, dass bereits im Jahr 2013 ein entsprechender Antrag auf Fördermittel für den Neubau einer Bettenaufbereitung beim Land Thüringen gestellt wurde. Förderfähig sei der Antrag schon, nur fehle es an dem Geldfluss in Höhe von 880.000 Euro.

Mit den neuen Anlagen und der dazugehörigen technischen Peripherie wird es möglich sein, den Aufbereitungsprozess für eines der 725 modernen Betten innerhalb von sieben Minuten durchzuführen. Die Desinfektion der Matratzen und Bezüge wird pro Vorgang künftig weniger als eine Stunde benötigen. Die beiden Aufträge in einer Gesamthöhe von rund einer Million Euro gingen als Ergebnis einer komplexen Ausschreibung an zwei deutsche Firmen, mit denen das Klinikum bereits sehr positive Erfahrungen gesammelt hat.

“Momentan befinden wir uns im Fine-Tuning, vorbereitende Arbeiten, werden im Keller des Hauses bereits ausgeführt, im Februar beginnen dann die eigentlichen Arbeiten, die sich über drei Monate erstrecken werden”, berichtet Schimmel. Während dieser Zeit werden die Betten und Matratzen ausnahmsweise manuell aufbereitet.