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Neues aus dem Klinikum

Überregionales Polytraumazentrum

Montag, 24. Oktober 2022, 14:00 Uhr
Überregionales Polytraumazentrum (Foto: SHK) Überregionales Polytraumazentrum (Foto: SHK) Das überregionale Polytraumazentrum unseres Klinikums wurde vom Traumanetzwerk DGU erneut - bereits zum vierten Mal - zertifiziert. Neben dem Nordhäuser Klinikum sind in Thüringen nur noch die Uniklinik in Jena sowie das Helios-Klinikum in Erfurt in der Lage, zwei Polytraumapatienten parallel aufzunehmen und medizinisch zu versorgen. „Über diese Bestätigung unserer Arbeit sind wir nicht nur sehr froh, sondern auch sehr stolz., sagt der Chefarzt für Orthopädie, Unfall- und Wiederherstellungschirurgie, Dr. med. Holger Reichel.

Innerhalb der Rettungskette, die beim Eintreffen des Rettungsdienstes und des Notarztes an einem Unfallort beginnt, sind unsere Mediziner und Pflegekräfte im Klinikum das letzte Glied, um den oder die Patienten in der Zentralen Notaufnahme zu versorgen. Mit der Ersteinschätzung des Notarztes vom Unfallort wird im Klinikum Polytrauma-Alarm ausgelöst, der das notwendige medizinische Personal binnen weniger Minuten zusammenführt. Schon im Schockraum der Zentralen Notaufnahme steht dem Team unter anderem ein moderner CT zur Verfügung und es gibt kurze Wege zu einem OP-Raum oder zur ITS.

Sollte es der Zufall wollen, ist das Südharz Klinikum in der Lage, gleichzeitig die Erstversorgung von zwei Patienten mit schweren Unfallverletzungen zu gewährleisten.

Über Arbeit beklagen sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des überregionalen Polytraumazentrums in Nordhausen nicht. Zu nah sind die kurvenreichen Strecken im Harz sowie am Kyffhäuser. Neu hinzugekommen sind diejenigen Mountainbiker, die sich beim neuen Downhill-Kurs am Wurmberg etwas übernehmen.

Die jetzt erfolgte Re-Zertifizierung hat für die nächsten drei Jahre Bestand, danach erfolgt eine erneute Überprüfung.